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Social Commerce Forum in Wiesbaden

June 17, 2008 |  by  |  eBusiness  |  Comments Off on Social Commerce Forum in Wiesbaden

Neben dem sehr interessanten Social Commerce Rundumblick von Jochen Krisch und der überaus unterhaltsamen Präsentation von den BurdaStyle Gründerinnen wurde bei einigen Diskussionen deutlich, dass hier noch eine Menge Aufklärungsarbeit zu leisten ist. Die Aussagen “das Social Commerce Thema aufsetzen” oder die Frage “warum machen wir denn das alles mit Blogs und so, wenn wir dann nicht mehr verkaufen” fand ich schon amüsant. “Social” kann man doch nicht aufsetzen, social muss man sein! Der einzig richtige Ansatz für Social Commerce ist: be social! Und das ist kein Feature und das kann auch nicht “aufgesetzt” werden. Es geht hier doch viel mehr um die Öffnung der Company oder Brand für die Kunden bzw. Nutzer. Das ernst nehmen, einbeziehen und mitmachen lassen: on-demand, personal, engaging and networked… Die Präsentationen der Referenten und weitere Diskussionen gibt es in der Social Commerce Event Community. Einen kurzen Überblick hat Kai Nehm gebloggt und paulinepauline hat live mitgetwittert.

Madsack Medialab & DuMont Venture Day

June 6, 2008 |  by  |  eBusiness  |  Comments Off on Madsack Medialab & DuMont Venture Day

Der erste Venture Day von DuMont Ventures und Madsack Medialab hat viel Spaß gemacht. Viele interessante Leute, Ideen und Geschäftsmodelle. Nach dem offiziellen Teil wurde es sogar noch richtig lustig und für einige war das Madsack Medialab Meeting am nächsten Morgen um 10 Uhr dann auch zu früh… Dort gab es als guten Abschluss noch die beeindruckende Geschichte der grandiosen trade-a-game (jetzt reBuy) Entrepreneure, die unzweifelhaft rasant durchstarten werden… Ich freue mich schon auf den nächsten Venture Day im Septemeber in Berlin.

Zukunftskonkress am 4. Juni im Zukunftsinstitut

June 5, 2008 |  by  |  eBusiness  |  Comments Off on Zukunftskonkress am 4. Juni im Zukunftsinstitut

Next Markets war Thema des Zukunftskongresses in Kronenberg. Ein Schwerpunkt waren die drastischen Veränderungen der Märkte und des Marketings durch die zunehmende Vernetzung der Nutzer. Für jemanden, der sich intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzt, gab es wenig Neuigkeiten. Ganz interessant war der Vortrag über Mundpropaganda von Martin Oetting, der den Vormittag auch Live mitgebloggt und getwittert hat. Ganz spannend finde ich auch das Marktplatzkonzept von Dawanda, das Claudia Helming vorgestellt hat.

What does social media marketing mean to me?

June 5, 2008 |  by  |  eBusiness  |  Comments Off on What does social media marketing mean to me?

Social Media Marketing war eines der großen Themen auf der diesjährigen Adtech im April in San Francisco. vSocial suchte per Videocontest nach einer Definition – hier das Siegervideo. Sehr interessant und aufschlussreich war auch das Power Panel zum Thema Social Network Marketing mit Case Studies von Myspace und Facebook – hier und hier die Präsentationen. Während in Deutschland oft noch gerätselt wird, wie mit Social Networks Geld verdient werden kann, sieht man bei einem Blick in die USA ganz schön, dass die uns doch eine ganze Ecke voraus sind.

iCitizen Symposium Videos online

June 1, 2008 |  by  |  eBusiness  |  Comments Off on iCitizen Symposium Videos online

Für jeden Manager erfrischend und auch ein kleiner Blick in die Zukunft: Die Videos des richtungsweisenden Events iCitizen 2008 (via iCitizen Live Blog). Es gibt tiefe Einblicke in das neue Marketing Framework O.P.E.N. (On-Deman, Personal, Engaging, Networked), das Kelly Mooney in ihrem interessanten Buch The Open Brand Anfang 2008 vorgestellt hat.

User Engaged Advertising

May 30, 2008 |  by  |  eBusiness  |  Comments Off on User Engaged Advertising

Das etablierte Marketing-Paradigma mit den vier Ps (Product, Price, Promotion, Placement) verliert zunehmend an Schlagkraft. Die fortschreitende Vernetzung der Welt ist die treibende Kraft für eine ganze Reihe fundamentaler Veränderungen, die bis in sämtliche Prozesse der Wertschöpfungskette reichen: Marktforschung, Produktentwicklung, Werbung oder Distribution funktionieren anders als in der Prä-Internet-Ära. Längst ist es zur Binsenweisheit geworden, dass der Wandel des Medienkonsums von Primetime zu Anytime, von Push zu Pull und von konventionellen Medien in Richtung Internet gravierende Auswirkungen auf die Medien- und Werbeindustrie hat. Gleiches gilt für ganz neue Möglichkeiten der Distribution.

Engage Your Customers

Das User Engaged Advertising setzt auf die Öffnung der Marke für die Nutzer und auf das Zuhören, auf die User eingehen, sie mitgestalten und mitreden lassen. Für einen Tierfutterhersteller geht die Bandbreite beispielsweise von dem Angebot kostenloser Futterproben und die Einladung in einer Brand Community darüber zu diskutieren, über regelmäige Produkttests, bis hin zur Integration eines Direktvertriebskanals mit Sonderkonditionen für die Mitglieder der Brand Community. Die Vernetzung eröffnet dabei auch ganz neue Optionen zur direkten Integration der Kundenbedürfnisse in die Produktstrategie, die weit über die Möglichkeiten eines externen Vorschlagswesens hinaus gehen.

User Engaged Advertising liefert, wie ein Satz Zahnräder, die Verbindung zwischen Internetnutzern, deren Social Networks und den Marken. Mit dieser Verbindung werden einerseits Hebelkräfte durch Netzwerkeffekte frei gesetzt, die zu einer rasanten Verbreitung von Storys führen. Andererseits bietet diese direkte Verbindung – oder auch Vernetzung – von Brands, Nutzern und Communities auch den direkten Rückkanal zur Öffnung der Marken für den Dialog oder auch den Direktvertrieb: Anytime – on-demand.

Chancen und Risiken der vernetzten Millenials

Die Generation der nach 1980 geborenen Millennials hat nie eine Welt ohne Internet, Handy oder Spielkonsole kennengelernt. Wie die Babyboomer-Generation haben die Millennials meist 3-4 enge Freunde und einen erweiterten Kreis von 5-25 Verwandten und Bekannten – in der Offlinewelt. Doch im Unterschied zu älteren Generationen haben Millennials weitere Freunde in der digitalen Welt: eine Kontaktliste im Handy, eine weitere im Instant Messenger oder Skype auf dem Computer und weitere Freundeslisten in Online-Foren und Communities. Einige hundert Freunde sind bei MySpace, DeineTierwelt & Co. nicht außergewöhnlich. Aus dieser Vernetzung geht eine Hebelwirkung für die Verbreitung von Storys hervor: Negative Produkt- oder Serviceerlebnisse können sich ebenso rasend schnell verbreiten wie positive.

Point of Decision: Wer nicht fragt, kauft dumm

Ob Schüler, Manager oder Handwerker: das Internet ist die größte Ressource für Kaufentscheidungen. In Communities, speziellen Online-Plattformen oder Social Networks vernetzte Menschen teilen ihre Erfahrungen und entwickeln gemeinsames Wissen innerhalb spezifischer Gruppen, Foren oder durch individuelle Blogs. Sie konsumieren nicht nur Inhalte, sondern stellen Informationen und Bildmaterial aktiv ein und informieren andere über die neuesten Trends und Tipps. Sie fungieren gegenseitig als Ratgeber. Rezessionen anderer Nutzer helfen der eigenen Orientierung und wiegen mehr als ein Slogan.

Das Konzept des User Engaged Advertising folgt neuen Ansätzen des Marketings, die besser als das klassische Marketing der Prä-Internet-Ära in eine vernetzte Welt passen.

Neue Marketing Paradigmen:

  • O.P.E.N Brand Framework : On-Demand, Personal, Engaged, Networked (www.theopenbrand.com)
  • Six Vs: VENTURE, VALUE, VOICE, VERIFICATION, VICINITY, VEHICLE (www.ageofengage.com )
  • Eine aktuelle Studie von Tomorrow Publishing mit dem Titel Marketing 2.0 geht in die gleiche Richtung:

    Das Phänomen Web 2.0 beschreibt die Wandlung des Internets von einem Informations- und Recherche-Medium zu einer Kommunikations- und Interaktionsplattform. Für die Werbe- und Medienindustrie bedeutet dieser Wandel eine dramatische Veränderung in ihren Prozessen.

    Im Fazit der Studie wird die AIDA Formel (Attention, Intrest, Desire, Action) wie folgt modifiziert: ATTENTION – INTEREST – DIALOGENGAGEMENT